Literatur Burma

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Auf verbotenen Pfaden
 

1993 bereiste Alan Rabinowitz erstmals Myanmar (Burma). Sein Ziel: die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Landes zu entdecken und der Militärregierung die Zusicherung von Wildreservaten abzuringen. Entgegen aller Erwartungen gelingt es Rabinowitz und seinen Begleitern, die entlegensten Regionen des Landes zu bereisen, der Wissenschaft unbekannte Tierarten zu entdecken und den Hkakabo National Park ins Leben zu rufen, heute eines der größten Naturschutzgebiete Südostasiens. Eine fesselnde Chronik persönlicher und wissenschaftlicher Entdeckungen von einem der großen Abenteurer unserer Zeit.

"Wie eine Botschaft, nicht nur von einem fernen Ort, sondern auch von einer fernen Zeit, wie ein Brief nach Hause vom Age of Discovery, dessen Ankunft ein paar Jahrhunderte verzögert wurde." (The New York Times Book Review)

*** Frderking & Thaler
von
Alan Rabinowitz

ISBN: 978-3-89405-827-2

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Tage in Burma

 

"Orwell kennen die meisten Leser nur als düsteren Big Brother-Visionär - die wenigsten wissen, dass der Autor einige Jahre als Kolonialbeamter in Burma tätig war. Vor diesem Erfahrungs-Hintergrund entfaltet er die Geschichte eines britischen Diplomaten in einem burmesischen Außenposten. Lesenswert vor allem wegen der Schilderungen der Landeskultur - und George Orwells bitterböser Abrechnung mit der britischen Kolonial-Mentalität." (Globo)

"Das Buch darf aus zwei Gründen besonderes Interesse beanspruchen: zum einen, weil es zeigt, wie ein klarsichtiger Beobachter auch vor 70 Jahren schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu der Einsicht kommen konnte, daß das Ziel des europäischen Kolonialismus nichts anderes als Ausbeutung war; zum zweiten, weil in seiner Kolonialismus-Kritik die Wurzeln für Georges Orwells Kapitalismus-Kritik liegen." (Westdeutscher Rundfunk)

"Mit später Bewunderung wird heute auch jener einst so mißachtete, andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, den Dreißigern und Vierzigern, in denen sich Europas Gesicht verändert hat." (Der Spiegel)

"Ein einzigartig scharfsichtiger Zeuge der Zeit." (Die Weltwoche)



Kurzbeschreibung
Orwell kennen die meisten Leser nur als düsteren 'Big Brother'-Visionär - die wenigsten wissen, dass der Autor einige Jahre als Kolonialbeamter in Burma tätig war. Vor diesem Erfahrungshintergrund entfaltet er die Geschichte eines britischen Diplomaten in einem burmesischen Außenposten. Lesenswert vor allem wegen der Schilderungen der Landeskultur - und George Orwells bitterböser Abrechnung mit der britischen Kolonial-Mentalität.

Klappentext
Orwell, Autor der Jahrhundertfabel Farm der Tiere und unbestechlichster Chronist des 20. Jahrhunderts, liefert ein kritisches Porträt des Imperialismus, dessen Folgen wir heute "Dritte Welt" nennen.

"Der Dienst als Offizier in Burma entsprach mir nicht und ließ mich den Imperialismus verabscheuen, obwohl nationalistische Gefühle zu dieser Zeit in Burma nicht sehr ausgeprägt und die Beziehungen zwischen Engländern und Burmesen nicht besonders schlecht waren. Als ich 1927 in England auf Urlaub war, quittierte ich den Dienst und beschloss, Schriftsteller zu werden." George Orwell

"Mit später Bewunderung wird heute auch jener einst so missachtete, andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, den Dreißigern und Vierzigern, in denen sich Europas Gesicht verändert hat." Der Spiegel, Hamburg

Autorenporträt
George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 1927 aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Orwell schlug sich dann als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durch, bis er im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Republikaner erneut zu den Waffen griff. Er starb 1950.

 

*** Diogenes
von
George Orwell

ISBN: 978-3-257-20308-0

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Dämmerung über Birma

 

Inge Sargent glaubt, sich in einem Märchen wieder zu finden, als sie 1953 mit ihrem birmesischen Ehemann im Hafen von Rangun einläuft und mit fürstlichen Ehren willkommen geheißen wird. Erst jetzt nämlich erfährt die junge Österreicherin, dass ihr Mann Sao Kya Seng, den sie als Studentin in den USA kennen gelernt hat, nicht nur Bergbauingenieur ist, sondern auch Prinz des birmesischen Bergstaates Hsipaw und Oberhaupt der Shan. Inge ist somit die"Mahadevi", die Himmelsprinzessin. Schon bald sucht sie sich neue, eigene Aufgaben: Sie lernt Shan und Birmesisch, macht sich mit den Traditionen vertraut und engagiert sich in sozialen Projekten.
1962 findet das fortschrittliche Märchen ein grausames Ende: Sao Kya Seng wird nach dem Militärputsch verschleppt und ermordet; Inge Sargent gelingt mit ihren beiden Töchtern die Flucht indie USA. Bis heute wird sie als letzte Mahadevi von den Shan verehrt.

Pressestimmen:
"Inge Sargent erzählt auf schlichte, eindringliche Weise ihre eigene und damit ein Stück der birmesischen Geschichte." (Radio Bremen)

"Inge Sargent ist ein unbedingter Ausnahmecharakter: weise, charismatisch, tolerant, unabhängig." (Berliner Zeitung)

"Inge Sargent ist die letzte Prinzessin der Shan, verehrt von ihrem Volk, das in aller Herren Länder ins Exil verstreut ist. Ihre schier unglaubliche Lebensgeschichte schildert die Försterstochter aus Kärnten einfach und klug." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Über den Autor:
Inge Sargent, geboren 1932 in Kärnten, lernt als Gaststudentin in Colorado den birmesischen Bergbauingenieur Sao Kya Seng kennen. Nach der Heirat 1953 zieht das Paar nach Birma, wo sich Sao Kya Seng als das Staatsoberhaupt von Hsipaw, dem nördlichen Shan-Staat, zu erkennen gibt. 1962, nach dem Militärputsch, wird Inge Sargents Mann verschleppt, und sie muss mit den beiden Töchtern das Land verlassen. Seit 1966 lebt sie in den USA, war viele Jahre Lehrerin und leitet ein Hilfsprojekt für birmesische Flüchtlinge. 2000 wurde ihr der Menschenrechtspreis der United Nations Association verliehen.

 

**** Unionsverlag
von
Inge Sargent

ISBN: 978-3-293-20357-0

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Der Glaspalast

Eine mitreißende Familiensaga und der erste große Roman Birmas, eines Landes zwischen Loyalität und Freiheitsdrang: von der Eroberung des Glaspalastes zu Mandalay 1885 bis in die heutige Zeit.

Faszinierende Familiensaga und dramatische Liebesgeschichte in einem, das ist der neue Roman von Amitav Gosh. "Der Doktor Schiwago des Fernen Osten" (INDEPENDENT ON SUNDAY) fand mit seinem farbenprächtigen Epos über Liebe und Krieg in einem exotischen Land auf der ganzen Welt begeisterte Leser und war auch bei den Kritikern ein Riesenerfolg. Dieser erste große Roman über das geheimnisumwitterte Birma erzählt die Geschichte des jungen Rajkumar, der in einer Imbissbude auf dem Markt von Mandalay 1885 Zeuge des Einmarsches der britischen Truppen wird. Entsetzt beobachtet er die Plünderung des Glaspalastes und muss mit ansehen, wie die Königsfamilie ins Exil gejagt wird. Im Gefolge sieht er die Dienerin Dolly und ist von ihrer Schönheit so bezaubert, dass er ihr Gesicht nie mehr vergisst ...

Ein sehr guter Roman mit historischen Hintergrund!

 

**** btb
von
Amitav Ghosh

ISBN 978-3442-73036-0

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